Bericht zum Drombuschs-Fantrefen 2016

von Sabine Welschbillig

Ich versuche mal meine Eindrücke von diesem Fantreffen zu beschreiben.
Zuerst einmal überlegte ich, ob ich dieses Jahr hinfahre. Nun dann, entschloss ich mich dann doch zur Anmeldung. Denn, ich dachte, dass ich es bereuen werde nicht hinzufahren. Ja Binchen, das war ein weißer Entschluss, denn dieses Fantreffen sollte sich als sehr gelungen entpuppen, sowie alle vorherigen Treffen auch.. Aber jedes ist immer anders, einfach schön. 

So, nun zum Eigentlichen. Wie die Jahre zuvor, traf sich eine kleine Gruppe schon am Donnerstag, also einen Tag vor dem offiziellen Treffen. Wir trafen uns um 19:00 Uhr im Restaurant Bochshaut mitten in der Innenstadt. Ich kam so um 15:00 Uhr in Darmstadt an. Ich hatte also noch reichlich Zeit. Da ich immer schon mal zum Hundertwasserhaus wollte, marschierte ich zu Fuß los, ca. 4 Km vom Maritim, danach 2 Km zurück in die Stadt. Es war den Weg echt wert, denn ich mag Hundertwasser sehr. Ich machte einen Abstecher zum Wohnhaus, bzw. dem Antiquitätengeschäft der Drombuschs in der Wilhelminen Str. und hoffte, dass die Eingangstür auf ist, um ein Fotos zu machen, leider war sie wieder, wie viele Male davor, verschlossen. Enttäuscht lief ich zum Restaurant Bochshaut und ich war die ''Letzte''. Wir begrüßten und herzlich und aßen lecker. Manche von uns fuhren dann ins Maritim Hotel und verweilten noch ein Wenig in der Lounge.  

Es folgte der Freitag. Wir trafen uns wie gewohnt im Saal Timmendorf im Maritim Hotel, wie die Jahre zuvor. Unser lieber Michael Werlin, der Regisseur der dritten und vierten Staffel kam dazu und wir waren sehr glücklich, dass er uns so wie die Jahre zuvor die Treue hält und uns immer wieder von tollen Details so reichlich und witzig erzählt in seiner humorvolle Art in alles einweiht und aus dem Nähkästchen plaudert. Wir begrüßten uns herzlich und die Teilnehmerunterlagen wurden verteilt und das Programm für den Tag wurde vorgestellt. Da das Wetter nicht so prickelnd war, gingen nicht alle zur geplanten Drehorttour mit in die Innenstadt. Ein Fehler, für die, die nicht mitgingen. Wir liefen dann Stadteinwärts und hielten an zahlreichen Drehorten an und Marco erklärte uns, was dort gedreht... wurde. Irgendwann kamen wir zum Wohnhaus, bzw. wieder an dem Antiquitätengeschäft in Darmstadt an, wo wie immer die (noch originale) Eingagnstür verschlossen war. Aber, dieses Mal hatten wir Glück: Eine Bewohnerin des Hauses, wurde auf uns aufmerksam und fragte nach, was wir so Interessantes an dem Treppenflur fanden. Wir erklärten ihr unser Interesse und sie erzählte uns, dass sie zu Zeiten der Dreharbeiten auch schon im Haus wohnte. Sie konnte sich aber nicht mehr so richtig daran erinnern. Wir nutzten also die Gunst der Minute und gingen ins Treppenhaus und konnten tolle Fotos von der Wohnungstür und dem Treppenhaus machen. Ich sprintete kurzerhand in die oberste Etage und machte ein paar Fotos von der Eingangstür, wo die leicht bekleideten Mädchen in der Serie ihrem Gewerbe nachgingen und den Männern den Kopf verdrehten…

Wir gingen dann zufrieden ins Hotel zurück. Am Abend gab es ein vorzügliches Büffet mit u.a. hessischen Spezialitäten, es war sehr köstlich. Dann folgte die Abendveranstaltung. Michael erläuterte die Fragen an ihn in wie gewohnt sehr ausführlichen Art, ein Genuss. Der Abend ging dann mit einem Besuch in der Bar zu Ende....

Der Samstag kam, leckeres Frühstücksbüffet.
Im Laufe des Vormittags kam zum ersten Mal die liebe Simone Rethel-Heesters, die bei den Drombusch's die Marga Diebelshauser verkörperte, wie ich finde in perfekter Form... zu unserem diesjährigen Treffen. Und auch der super nette und humorvolle Hans Weicker, der auch schon 2013 zu Gast war und in der Serie den Hermann Eurich spielte und für viele witzige Momente sorgte.

Simone Rethel schaute sich mit uns die Höhepunkte Ihrer Szenen an, sie war sehr amüsiert und wollte einen Auszug der Szenen, da sie ihr so gut gefielen. Hans Weicker war auch  sehr vergnügt über seine Szenen und gab uns dann eine Kostprobe von seinem aktuellen Bühnenprogramm, ein Genuss. Danach fuhren wir mit dem gemietetem Bus zu weiteren Drehorten, es sollte sich als meine, unsere lustigste, spannenste Busfahrt des Lebens gestalten. Es ging zuerst zur Bundenmühle einem Hauptdrehort. Wir konnten zwar nicht in den Innenhof, aber wir machten unser Gruppenfoto vor dem Tor, was immer wieder ein Erlebnis ist. Die Fahrt mit dem Bus führte uns gefühlt durch den ganzen Odenwald, da der Bus nicht überall durchpasste, im wahrsten Sinne des Wortes. Also es war dann eine ''kleine'' Rundfahrt. Wir kamen dann irgendwann beim Spitzewirt einem Lokal und auch einem Drehort an. Dort gab es dann Kaffee und Kuchen. Wir konnten dort auch schöne Fotos machen. Ui, es  ging weiter, lach... Der Bus musste auf engem Raum drehen und wir wurden durch ein Hochzeitsautokorso gehindert weiterzufahren, Hochzeitsautokorso die ERSTE. Als die Hochzeitkolonne vorbei war, fuhren wir etwas weiter und da kam diese welche uns wieder entgegen und wir mussten wieder anhalten, wir lachten uns alle schief, aaaber, nach zwei Minuten fuhren die alle im Korso wieder an uns vorbei in entgegen gesetzter Richtung und wir konnten nicht mehr vor lachen, es war soo witzig.

Soo, dann kam die Villa Sanders, wie den Insidern bekannt, auch ein Drehort in Benzheim. Der Bus schlängelte sich durch die engen Straßen den Wohngebietes, ui, es war alles sehr knapp mit dem großen Bus. Wir stiegen aus und durften das Haus, Auffahrt, Pool, Eingang... knipsen. Eine sehr nette Geste der jetzigen Besitzer, vielen Dank dafür. Dann waren wir fertig mit der Besichtigung. Unserem Busfahrer standen aber schon die Schweißperlen auf der Stirn, denn da, wo wir durchfahren mussten, stand mitten auf der engen Strasse ein Baukran und blockierte die Durchfahrt. Ui, wir dachten alle zuerst, dass da kein Durchkommen ist. Es sah ausweglos aus, Bus vor, zurück, und das vielfach. Der Busfahrer stemmte dann irgendwann den Baustellenzaun weg und dann konnten wir endlich vorbei. Wie wir alle fanden eine Meisterleistung des Busfahrers.
Vielen Dank nochmal an den Busfahrer...

Bei der Villa Sanders verabschiedete sich dann der liebe Hans Weicker. Ich wünsch mir, dass er noch öfter bei einem Treffen dabei ist. Wir kamen dann wieder beim Maritim Hotel an. Ich machte mich rasch für die Abendveranstaltung frisch.
Am Abend kam wieder unser lieber Dieter Benz, der Maskenbildner am Set der Drombuschs, sowie die Schauspieler Margit Schulte-Tigges, Aart Veder und Klaus Ziemann. Wir bekamen auch tolle Autogramme und Fotos ...

Es kam der Sonntag, leider wieder unser letzter Tag. Simone Rethel verabschiede sich. Vielen lieben Dank, dass Sie zu unserem Treffen kamen....

Michael Werlin hielt noch einen Vortrag über die Dreharbeiten in Jerusalem und wir schauten uns noch einige Ausschnitte von den Drombuschs in Chinesisch an, voll lustig. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dieses tolle Fantreffen möglich machten. Lieben Dank an Marco unserem unermüdlichen Organisator, sowie unserem lieben Markus. Lieben Dank an Michael Werlin und Dieter Benz, die uns seit Jahren die Treue halten und bei jedem Fantreffen dabei sind. Und besonderen Dank natürlich an die Ehrengäste, die mit uns so nett beisammen waren und dadurch ein unvergessliches Wochenende bereiteten.

Dann war das Wochenende leider schon wieder vorbei.

Aber, wie es so schön heißt: nach dem Treffen ist vor dem Treffen.

In Diesem Sinne
Euer Binchen