Original Drombuschs-Requisiten & Kostüme


In den letzten Wochen, Monaten und Jahren konnte ich viele Original Requisiten der Drombuschs zusammentragen. Sie stammen aus dem ein oder anderen aufgelösten Fundus, von Mitgliedern des Produktionsteams und von Privatpersonen. 

 

Viele Stücke mussten nach dem Erwerb teuer und zeitintensiv restauriert werden. 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Karin Wiegmann und Tobias Dohmeyer. Beide waren maßgeblich daran beteiligt, viele der Stücke aufzutreiben und zu restaurieren. 

 

Alle Szenenfotos: ZDF/ Gylia Trebitsch Produktions GmbH


Biedermeier-Stuhl aus dem L' Auberge

und der Wohnung von Herrn Diehl:

 

Wenn man sich die Serie ansieht, wird man bemerken, wie liebevoll sie von den Filmarchitekten und Requisiteuren ausgestattet wurde. Bestimmte Möbel sind über die ganze Serie hinweg zu sehen. Das trifft auch für dieses schöne Requisit zu: Dieser Stuhl war in der ersten Staffel in der Wohnung von Herrn Diehl zu sehen. Ab Staffel 3 stand er dann im L'Auberge. Auch den Brand im Finale der Serie hat er offensichtlich gut überstanden. Das liegt daran, dass er nicht zu den Stücken gehörte, die wirklich für die Brandszenen angezündet wurden. 

 

Zudem war dieses schöne Requisit in zahlreichen anderen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Die Bekannteste, in welcher der Stuhl neben den Drombuschs zu sehen war, ist sicherlich der Kinofilm „Pappa ante portas“ von Loriot. Hier stand der Stuhl im Wohnzimmer der Lohses an einem Sekretär. 


Biedermeier-Stuhl mit Harfe in den Rückenlehne:

 

Es gibt ganz wenige Requisiten, die in jeder Folge der Drombuschs zu sehen sind. Eine Ausnahme ist dieser schöne Stuhl. Er steht von Folge 1 bis Folge 39 in der Wohnung von Vera Drombusch. 

 

Auch in zahlreichen anderen filmischen Werken kann man dieses Requisit finden. So war es beispielsweise in der Serie „Freunde fürs Leben“ und ebenfalls im Kultfilm „Pappa ante portas“ (mit anderem Bezug) zu bewundern. Ursprünglich gab es 4 Stühle (2 mit Armlehne, 2 ohne) und eine Bank in dem Stil. Leider ist nur dieser Stuhl übrig geblieben. Der Verbleib der restlichen Teile dieser Sitzgruppe ist unbekannt. 

 

 

Als ich den Stuhl vor vielen Jahren erwerben konnte, war der Bezug vollkommen zerschlissen und voller Löcher. In wochenlanger Recherche ist es mir gelungen, den originalen Stoff zu finden und den Stuhl restaurieren zu lassen. 


Sockelschale aus Bleikristall mit roten Vogelplaketten:

 

Ab der 3. Staffel der Serie ist diese schöne Bleikristallschale in der Serie zu sehen. Zunächst steht sie über mehrere Folgen hinweg auf Veras Telefonschrank. In Folge 20 „Wiener Liebe“ hat sie dann schließlich ihren großen Auftritt: Günter Strack alias Ludwig Burlitz isst aus dieser Schale genüsslich einen Pudding. 

 

Bei dieser Gelegenheit sei vermerkt, dass es bei den Drombuschs jedes Requisit und jedes Kostüm nur ein einziges Mal gab. Heute ist es bei erfolgreichen Produktionen Normalität, dass jedes Teil mehrfach vorhanden ist.

 

 

Damit will man für den Fall vorbeugen, dass ein Requisit beschädigt, verschmutzt oder verloren geht. In den 80er und 90er Jahren war dies noch nicht der Fall. 


Weinkrüge 250 und 500 Milliliter:

 

Ab der 3. Staffel der Serie werden im L' Auberge markante Weinkrüge (oder auch Bembel genannt) verwendet. Es gab diese in unterschiedlichen Größen. Das markante Logo auf den Krügen ist das der Württembergischen Weingärtner-Genossenschaft. 

 

Man sich zurecht: Wieso wird im L' Auberge nahe des hessischen Darmstadts württembergischer Wein ausgeschenkt? Die Antwort ist ganz simpel: Wir haben es hier mit einer frühen Form von Produktplatzierung zu tun. Die Weingärtner-Genossenschaft unterstützt die Produktion mit Geldzuwendungen und Material und wurde dafür prominent in Szene gesetzt. 

 

 

Von den Dutzenden Krügen, die in der Serie verwendet wurden, sind nach all den Jahren leider nur noch 4 große und ein kleiner Bembel erhalten geblieben. 


Gemälde Orient:

 

Zwei weitere Requisiten, die von Anfang bis zum Ende der Serie zu sehen waren, sind diese beiden Gemälde. Sie hingen in den ersten beiden Staffeln im Esszimmer der Drombuschs. Nach dem Umzug in die "Alte Mühle" dann im Eingangsbereich nahe der großen Treppe. 

 

Als ich die Gemälde vor einigen Jahren bei einem Fundusverkauf entdeckte, standen sie unbeachtet in einer Ecke. Die Rahmen sind nämlich nicht aus Holz, sondern aus Gips und waren an vielen Stellen zerstört. Die Rahmen wurden dann von einem Restaurator in liebevoller Handarbeit wiederhergestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

Die markanten Stücke waren auch in anderen Erfolgsserien zu sehen. Die bekannteste davon ist zweifelsohne „Die Schwarzalklinik“. Hier hingen sie im Haus von Professor Brinkmann in dessen Wohnzimmer. 


Servierplatte "Le Faisan":

 

Diese wunderschöne Requisit ist ab der 3. Staffel der Serie in der Serie zu sehen. Der Teller stand (mit Ausnahme der 5. Staffel) im Tellerschrank in Veras Wohnzimmer.

 

Der Verbleib der anderen Teller, welche ebenfalls im Schrank untergebracht waren, ist leider unbekannt. 


Häbbes:

 

Wer kennt ihn nicht? Das berühmteste Requisit der finalen Drombuschs-Staffel. Die eigens für die Serie angefertigten Puppen Häbbes und Locken-Leni spielen eine maßgebliche und zentrale Rolle in den letzten Folgen. Ludwig macht Vera anhand einer gespielten Puppengeschichte klar, wie er sich fühlt.

 

Die beiden Puppen wurden nach den Gesichtern von Witta Pohl und Günter Strack handgeschnitzt. Nach dem Ende der Dreharbeiten nahm Produktionsleiter André Fahning die Puppen in seine Obhut und stellte sie schließlich zur Verfügung. Leider waren Schal und Mütze verloren gegangen. Diese wurden dann von der Schauspielerin Iris Werlin anhand von Originalfotos nachgefertigt.

 

 

Vielen Dank an Michael, Werlin, Iris Werlin und André Fahning für dieses besondere Stück deutscher Fernsehgeschichte!


L'Auberge Leuchter:

 

Wenn man sich näher mit den Requisiten der Serie befasst, bemerkt man schnell, wie hochwertig die Serie ausgestattet war. Während bei anderen Produktionen edel aussehende Requisiten oft günstige Nachbauten waren, wurde in unserer Lieblingsserie Wert auf hochwertige Originale gelegt. Ein schönes Beispiel dafür ist dieser edle Leuchter aus Messing. Er ist sehr alt und ist handwerklich äußerst schön gearbeitet.

 

 

Er hing von der 3. Staffel an, über dem Stammtisch des L'Auberges. In der 5. Staffel sieht man noch einen zweiten (etwas helleren) Leuchter, der im Eingangsbereich des Antiquitätenlokals angebracht war. 

 

 


Silberne Butterdose:

 

Diese wunderschöne, versilberte Butterdose hat eine sehr schöne Geschichte, die zeigt, dass besonders schöne Stücke gerne mehrfach in der Serie verwendet wurden: Sie war sowohl in der Wohnung von Oma Drombuschs, als auch in der Wohnung von Vera Drombuschs zu sehen.

 

 

Eine doppelte Verwendung ist bei einer Filmproduktion keine Seltenheit. Das Leihen von Requisiten ist teuer, daher setzt man diese gerne mehrfach ein. Den meisten Zuschauern fällt so etwas nicht auf, und da die Szenen nacheinander gedreht wurden, steht das Material jeden Drehtag erneut zur Verfügung. Wenn ihr beim Ansehen der Serie genau hinseht, werdet ihr einige Stücke entdecken, die doppelt verwendet wurden. 


Messing Schirmständer aus Veras Wohnung:

 

Dieses markante Stück zeigt uns einmal mehr, wie liebevoll die Serie ausgestattet war. Dieser edle und massive Schirmständer aus Messing stand ab dem Bezug der „Alten Mühle“ in Staffel 3 im Eingangsbereich von Vera Drombuschs Wohnung. 

 

 

Obwohl dieses Requisit nicht einmal eine Großaufnahme in der Serie hatte, achteten die Filmarchitekten Ellen Schmidt und Matthias Mathis doch sehr darauf, dass auch Hintergrundrequisiten zum edlen Ausstattungsstil von Vera und Sigi Drombusch passen. 

 

 


Büste Frauenkopf aus Veras Wohnung: 

 

Diese schöne Büste aus Gips stand ab der 13. Folge der Serie prominent platziert in Veras Wohnzimmer.

 

Sie wurde auch bei zahlreichen anderen Film- und Fernsehproduktionen verwendet. Leider ist es Gang und Gäbe, dass Requisiten nicht gut behandelt werden und beschädigt zurück in den Fundus kommen. Wenn Stücke dann zu schwer beschädigt sind, wird entschieden, ob man sie teuer restaurieren lässt oder nicht. Der Gipskopf war so schwer beschädigt, dass er schon seit vielen Jahren nicht mehr verliehen werden konnte. 

 

Ich konnte den Frauenkopf kaufen und habe ihn von einem Restaurator wieder herrichten lassen. Auf den weiteren Bildern seht ihr, wie schlimm dieses Unikat aussah und mit welcher Liebe und Professionalität es wiederhergestellt werden konnte. 


Wandlampe:

 

Eines der vielleicht unscheinbarsten Requisiten ist diese Wandlampe, welche der aufmerksame Fan aus der Wohnung von Vera und Sigi Drombusch kennt. Vollkommen zu Unrecht. Ist diese Lampe doch von Folge 1 bis Folge 39 (mit Ausnahme der 4. Staffel) in der Serie zu sehen. Sie hing sowohl in der Darmstädter Wohnung als auch in der „Alten Mühle“.

 

Ein kleiner Blender ist sie aber trotzdem. In der Serie wirkt es so, als bestünde sie aus edlem Milchglas. Das ist aber nicht der Fall. Es ist eine Plastikverschalung, die mit Chromstreifen eingefasst wurde. 


Wohnzimmerbild Ludwig & Herma:

 

In der 4. Staffel der Serie, hängt dieses Gemälde im Wohnzimmer von Ludwig Burlitz und Herma Hohenscheid.

 

Leider hatte es all die Jahre nicht gut überstanden. Bild und Rahmen waren schwer beschädigt. Glücklicherweise konnte es von einem professionellen Bühnenmaler des SWR in Baden-Baden wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden. 


L'Auberge Kerzenleuchter:

 

 

Im Antiquitätenlokal der Familie Drombusch sind auf jedem der Tische schöne Kerzenleuchter zu sehen. Ab der 4. Staffel der Serie wurden diese Exponate hier verwendet. Sie sind zwar vom Stil her gleich, doch ist jeder der Kerzenständer ein Unikat und unterscheidet sich in der Höhe oder der Breite der Kerzenhalterung. 

 

Insgesamt gab es 16 von diesen Leuchtern, wovon bis zum heutigen Tag 12 erhalten geblieben sind. 


Wandreliefs aus Veras Wohnung:

 

Diese beiden Holzreliefs, denen der Künstler den Namen „Dame mit Früchten“ gab, hingen ab dem Einzug der Familie Drombusch in die „Alte Mühle“ in Veras Wohnzimmer. Sie sind ca. 20 x 30 cm groß und handgeschnitzt. 

 

Leider waren auch diese Teile nicht gut behandelt worden und in einem sehr schlechten Zustand. 

 

Nach einer fachmännischen Restauration erstrahlen sie wieder in dem Glanz, den wir aus der Serie kennen. 


Sigis Schreibtischsessel:

 

Eines meiner persönlichen Lieblingsstücke ist dieser englische Schreibtischsessel. Er ist weit über 100 Jahre alt und war ab der 2. Staffel der Serie zu sehen. Zunächst stand er im Antiquitätengeschäft der Drombuschs. Nach dem Einzug in die „Alte Mühle“ dann auf der Empore. 

 

Als ich dieses Exponat erwerben konnte, war es in keinem guten Zustand. Die Rollen waren herausgebrochen und das Leder hatte nach über 100 Jahren seine Farbe verloren und war gelblich. 

  

Mit viel Geld, Mühe und einem Fachmann konnte er wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. 

 

Auf diesem Sessel saßen im Laufe der Serie Hans-Peter Korff, Witta Pohl und Michael Degen. 


Tinas und Chris Wohnzimmerlampe:

 

Nachdem Tina und Chris in die "Alten Mühle" gezogen sind, stehen links und rechts neben dem Sofa in ihrem Wohnzimmer diese markanten Lampen. Auch nach dem Umzug von Tina in die Darmstädter Innenstadt, sind die Lampen weiterhin in der Wohnung zu sehen. 

 

Hier sieht man mal wieder, wie sehr die Ausstatter der Serie darauf geachtet haben, dass immer wieder die gleichen Requisiten verwendet werden. Es wäre ein Leichtes gewesen, die neue Wohnung von Tina auch neu auszustatten, dennoch hat man sich dazu entschieden, die gleichen Möbel zu verwenden. So, wie es wohl auch bei einem Umzug im echten Leben gewesen wäre. 

 

Die Tischlampe hat einen 6-eckigen Sockel und eine chinesische Malerei. Der pagodenförmige beige Schirm ist über all die Jahre erhalten geblieben. 


Küchenhocker aus der Wohnung

von Vera Drombusch:

 

Ein Stück, welches ich sprichwörtlich vor dem Müllcontainer retten konnte, ist dieser Barhocker aus der Wohnung von Vera Drombuschs. 

 

Das schöne Stück stand ab Folge 13 in der "Alten Mühle" und war von da an in jeder Folge der Serie zu sehen. Danach wanderte es zurück in einen mittlerweile aufgelösten Fundus. Da sich die beiden Hocker nicht mehr gut vermieten ließen, war er zur Entsorgung vorgesehen. 

  

Umso mehr freue ich mich, dass diese bekannte Requisite nun einen Ehrenplatz in meiner Sammlung hat. Auch der 2. Hocker konnte gerettet werden und befindet sich in sehr guten Händen. 


Postament Wohnung Vera & L'Auberge

 

Hier haben wir ein schönes Beispiel für ein Requisit, welches mehrfach in der Serie verwendet wurde. Zum einen stand dieses stattliche Postament in der Wohnung von Vera Drombusch. Zunächst im Wohnzimmer, später im Eingangsbereich. Außerdem waren 2 dieser schönen Mahagoni-Postamente in L'Auberge zu sehen.

 

Dies war möglich, weil die Dreharbeiten in den einzelnen Kulissen nacheinander statt fanden und die einzelnen Stücke daher ausgetauscht werden konnten. 

 


Grüne Porzellan-Vase aus

der Alten Mühle":

 

Diese schöne, ca. 22cm hohe Vase mit Blumenbildern war in verschiedenen Wohnungen in der „Alten Mühle" zu sehen. In der 3. Staffel findet man diese Vase beispielsweise in Veras Wohnung. In der 5. Staffel hat sie schließlich ihren Weg in die Wohnung von Tina und Chris gefunden und steht in einem Fachwerkelement zwischen Eingangsbereich und Wohnzimmer. 

 

Der Zustand ist nach wie vor sehr gut und hat die vielen Jahren, in denen sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war, sehr gut überstanden. 


Wandrelief aus Holz

 

Dieses Echtholz-Wandrelief zeigt einmal mehr, welch hochwertige Requisiten in der „Alten Mühle" eingesetzt waren.

 

Es ist handgeschnitzt und weist bis ins Kleinste Detail wunder-schöne Verzierungen auf. 

 

Das Relief wurde leider in den letzten Jahren nicht sehr gut behandelt und war schwer gezeichnet, als ich es erwerben konnte. Ein professioneller Bühnenmaler besserte in tagelanger Handarbeit die beschädigten Stellen aus, ersetzte abgebrochene Teile und stellte die Goldoptik wieder her. 


Chinesische Porzellan-Figur: 

 

Dieses bemerkenswerte Requisit brachte die Innenrequisiteure der Serie in ein Dilemma. Denn die Figur zerbrach beim Rücktransport nach dem Ende von Dreharbeiten in mehrere Teile. Sie wurde geklebt, aber natürlich sieht man die beschädigten Stellen. 

 

Da die Figur an zentraler Stelle in Veras Wohnung (auf der Fensterbank des Wohnzimmers) stand, fragte man sich nun, was wohl das kleinere Übel wäre: Die Figur gegen ein anderes, unbeschädigtes Requisit austauschen oder weiterhin dort zu platzieren und darauf zu vertrauen, dass die Beschädigungen den Zuschauern nicht auffallen. Man entscheid sich für die zweite Variante. Da es in den 90ern Jahren noch kein HD-Fernsehen gab, fallen die Brüche tatsächlich nur auf, wenn man genau hinsieht. 


Stich „Galere": 

 

Dieser 80 x 60 cm große Stich ist ein kleiner „Star" unter den Drombuschs-Requisiten. Er hing im Treppenhaus, welches die Darmstädter Stadtwohnung der Drombuschs mit deren Antiquitätengeschäft verbindet. 

 

Da die Dreharbeiten der Drombuschs-Wohnung in Hamburg und die Dreharbeiten des Antiquitätengeschäfts in Darmstadt gedreht wurden, gehört dieses Bild zu den ganz wenigen Requisiten, die sowohl in Darmstadt als auch in Hamburg zum Einsatz kamen. 


Das „Gäulche":

 

Wenn man sich Gedanken darüber macht, welches Requisit man sofort mit den Drombuschs in Verbindung bringt, dann fällt einem zwangsläufig das berühmte Gäulche ein, in welchem Herma Hohenscheid sehr viel Geld versteckt hat.

 

Neben der Beschilderung des Antiquitätengeschäftes und des L'Auberges ist es eines von ganz, ganz wenigen Stücken, welche auch wirklich exklusiv für die Serie hergestellt wurden. 

 

Denkt man nun, dass es sich um ein schönes Holzpferdchen handelt, dann irrt man allerdings. Es besteht aus Gips, welcher auf einem schweren Stahlgerüst in wochenlanger Handarbeit gebaut und bemalt wurde. Selbstverständlich ist auch das Fach, in welchem die Geldkassette war, vorhanden.

 

Und um gleich die wichtigste Frage zu beantworten, die mir immer wieder gestellt wird: Nein, leider ist die Geldkassette nicht mehr im Pferdchen versteckt. 


Cocktailkleid Vera Drombusch 

 

Dieses wunderschöne, pinke Cocktailkleid mit schwarzen Punkten trägt Vera Drombusch in der 3. Staffel in den Folgen 13 und 19.

 

In diesem Kleid lernt sie Dr. Martin Sanders kennen und eröffnet später darin ihr Krimskrams-Lädchen in der Darmstädter Innenstadt.

 

Dieses schöne Stück mochte Hauptdarstellerin Witta Pohl besonders gerne. Sie kaufte es der Produktionsfirma nach Ende der Dreharbeiten ab und trug das Kleid auch privat gern zu besonderen Anlässen.

 

 

Und für alle, die gerne wissen möchten, welche Kleidergröße Vera/Witta getragen hat: Es ist Größe 38.


Helm Chris Drombusch 

 

In der 4. Staffel der Serie trägt Chris Drombusch diesen Motorradhelm.

 

Da sich in einem Helm mit glänzender Oberfläche die Scheinwerfer gespiegelt hätten, war es notwendig, ein mattes Modell zu verwenden.

 

Regisseur Michael Meyer erkannte dieses Problem bereits während der Bearbeitung der Drehbücher und stellte seinen privaten Motorradhelm der Produktion zur Verfügung.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Licht der starken Filmscheinwerfer ist auf der matten Oberfläche kaum zu erkennen.


Wohnzimmersessel Oma Drombusch 

 

Seit der ersten Folge der Serie, besitzt Margarethe Drombusch eine markante Wohnzimmer-Garnitur bestehend aus 2 Sesseln und einem Sofa. 

 

Durch ihren Umzug zu ihren Lieben, lässt sie einen Großteil der Möbel zurück, von den Wohnzimmermöbeln möchte sie sich aber nicht trennen. So sind diese bis zum Ende der Serie in Omas Wohnungen zu sehen. 

 

Einer dieser original Sessel konnte vor der Entsorgung gerettet werden und hat einen schönen Platz in meiner Sammlung gefunden.

 

Danach wurde er gründlich gereinigt und erstrahlt seitdem wieder im altem Glanz.

 

Er ist übrigens sehr bequem und man sitzt wunderbar darauf. 


 

Lederschürze Ludwig Burlitz

 

n Folgen 17 und 31 der dritten bzw. fünften Staffel der Drombuschs trägt Ludwig Burlitz diese extra für ihn angefertigte Lederschürze.

 

Alle Kostüme, die Günter Strack trug, wurden aufgrund seiner Körperlichkeit extra für ihn angefertigt.

 

Da diese Stücke Einzelanfertigungen waren und vermutlich keinem anderen Schauspieler gepasst hätten, wurden die meisten dieser Exponate nach dem Ende der Dreharbeiten an Günter verkauft bzw. verschenkt.

 

 

Diese Schürze stammt aus dem Nachlass von Günter Strack und wurde vor einigen Jahren von seiner Witwe Lore Strack dem Projekt zur Verfügung gestellt.


 

Jugendstil Karaffe Wohnzimmer Vera

 

Diese wunderschöne, grüne Jugendstil Karaffe steht ab der 13. Folge der Drombuschs an prominenter Stelle in Vera Drombuschs Wohnzimmer in der Alten Mühle. 

 

Dieses Stück zeigt einmal mehr, wie viel Wert bei der Produktion auf eine edle Ausstattung der Alten Mühle gelegt wurde: So handelt es sich bei dieser Karaffe nicht um ein billige Imitation, die einfach nur gut aussehen sollte, sondern um eine echte Jugendstil Karaffe die zwischen 1890 und 1910 in Handarbeit angefertigt wurde. 

 

Trotz der Tatsache, dass sie sich über viele Jahrzehnte in einem Fundus befand, in vielen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war, ist sie absolut unbeschädigt und in einem Top-Zustand.


 

 

Sektkelche aus der Wohnung von

Vera Drombusch

 

Diese beiden herrlichen Bleikristall-Sektgläser sind in der 6. Staffel der Serie zu sehen. In der Folge 37 "Die Stärke der Schwachen" feiert Vera Drombusch mit ihren Lieben ihren 60. Geburtstag. 

 

Die Zahl 60 wird übrigens in der Serie nicht explizit erwähnt, sondern lediglich, dass Vera einen "runden Geburtstag" feiert. 

 

Die Gläser selbst stammen von der Firma RCR Cristalleria aus Italien, tragen den klangvollen Namen "Opera" und werden noch heute (mit leicht veränderter Griffform) verkauft. 


  Bierlampe aus dem L'Auberge

 

Diese unverkennbare Bierlampe hing in der 3. Staffel der Serie im L'Auberge. 

 

Das auf der Lampe zu sehende Logo stammt von den Württembergischen Genossenschaftsweinen und ist neben der Lampe auf Bierdeckeln, Tabletts und auf einem Wandbild zu sehen. 

 

Wir sehen hier also eine sehr frühe Form der sogenannten "Produktplatzierung". Der Verband sponserte die Produktion und dafür wurde das Logo in die Serie eingebaut. 

 

Aber 4. Staffel sind übrigens andere Lampen im L'Auberge zu sehen. Diese haben die selbst Vorderseite und auch das Logo, sind aber aufgrund einer besseren Beleuchtung des Sets nach hinten offen gestaltet. 

 

Von den ursprünglich 6 Lampen sind leider nur 4 erhalten geblieben und waren (ohne Logo) in zahlreichen anderen Serie zu sehen. So hingen sie beispielsweise viele Jahre in der Kneipe von Wirt Harry im ARD Großstadtrevier. 


 

 

Mantel mit Pelzkragen Ludwig Burlitz

 

 

In der zweiten Staffel der Drombuschs, trägt Günter Strack alias Ludwig Burlitz diesen beeindruckenden Mantel mit Pelzkragen. Unter anderem in seiner ersten Szene, als er auf der Beerdigung von Hans-Hermann Zufler auftaucht. 

 

Das schöne Stück wurde als Maßanfertigung von "Mode Design Studio Klebbe" für Günter Strack hergestellt. 

 

Wie fast alle Kleidungsstücke, ging auch dieser Mantel nach dem Ende der Dreharbeiten in Günter Stracks Besitz. 


 

Wandplakette Schlafzimmer

Vera Drombusch

 

  

Diese Wandplakette hing ab der 4. Staffel der Serie im Schlafzimmer von Vera Drombuschs. Links und rechts ihres Bettes hingen insgesamt 2 verschiedene dieser ca. 15 cm breiten Gipsplaketten.  

 

Von den 2 Exemplaren ist leider nur eine erhalten geblieben. Diese ist aber in einem sehr guten Zustand. 


Bild "Carousselpferde-Fabrik" Hohenscheid

 

Dieses Bild hing ab der 4. Staffel in der Wohnung von Ludwig Burlitz. Herma Hohenscheid bringt es mit in die Wohngemeinschaft der beiden, und Ludwig hält das Bild in Andenken an seine Freundin in Ehren.

 

Dieses Bild ist übrigens ein ganz besonderes Requisit, denn es wurde – im Vergleich zu 99 % der in der Serie zu sehenden Stücke – extra für "Diese Drombuschs" hergestellt und enthält beim genauen Hinsehen tolle Details zur Vergangenheit der Familie Hohenscheid.

 

 

Nach dem Ende der Serie wanderte es in den Fundus von Studio Hamburg, wurde einige Jahre später an einen privaten Fundus verkauft und konnte dort bei der Auflösung eben dieses Fundus in einer Krabbelkiste zufällig gefunden und von mir gekauft werden.


 Filmklappe Staffel 2

 

Ein bei einer Film- und Fernsehproduktion unbedingt notwendiges Utensil ist die Filmklappe. Bei den meisten Serien gibt es pro Staffel jeweils zwei Klappen: eine große und eine kleine Klappe. Die kleinere wird für Großaufnahmen verwendet, die große für alle anderen Szenen.

 

Auf den Klappen sind der Name der Produktionsgesellschaft, der Name der Serie sowie die Namen des Regisseurs, des Kameramanns und des Tonmeisters aufgeführt.

 

In das große Feld werden mit Kreide die Folge, die Szene und die Anzahl der gedrehten Szene vermerkt. Diese Informationen sind für die Nachbearbeitung bzw. den Schnitt der fertigen Folge unbedingt notwendig.

 

 

Diese Klappe wurde nach dem Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel 1985 an Witta Pohl verschenkt. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2011 stand sie als liebevolle Erinnerung an die Serie in ihrem Schlafzimmer in ihrem Haus in Hamburg-Alsterdorf.


Stuhl aus dem Eingangsbereich

der "Alte Mühle"

 

 

Dieser Stuhl stand in der 3. Staffel unserer Lieblingsserie im Eingangsbereich der "Alten Mühle". Zunächst rechts neben dem markanten Schrank, in späteren Folgen links davon. 

 

Er ist ein stummer Zeuge einer der traurigsten Szenen der Serie: Sigi Drombusch stirbt an den Folgen eines Herzinfarkts. 

 

Die Requisite selbst war viele Jahrzehnte in einem Fundus in Hamburg. Als dieser aufgelöst wurde, sollte der Stuhl in einem Container wandern, weil er seit vielen Jahren nicht mehr vermietet worden war. 

 

Zum Glück konnte ich ihn rechtzeitig entdecken und kaufen. 


 

Halstuch Bruno "Woody" Dickert

 

 

Das Markenzeichen von Bruno "Woody" Dickert in der 5. Staffel der Drombuschs ist ohne Zweifel sein auffälliges Halstuch. 

 

Dieses Halstuch (es gab nur ein Exemplar davon) wurde nach dem Ende der Dreharbeiten an den Woody-Darsteller Mathias Herrmann verschenkt. 

 

Er hielt diese tolle Erinnerung an seine Rolle viele Jahre in Ehren und übergab mir das Halstuch bei einem der Drombuschs-Fantreffen für die Drombuschs-Sammlung. Dort hat es natürlich einen Ehrenplatz bekommen. 


 Französischer Bistrostuhl aus 

"Marions Katakomben"

 

Ab der 5. Staffel der Serie führt Marion Drombusch das Lokal „Marions Katakomben“. Das Kellerlokal ist schick eingerichtet, unter anderem mit diesen französischen Bistrostühlen.

 

Die Dreharbeiten zu den „Katakomben“ selbst fanden übrigens an zwei unterschiedlichen Locations statt. Die Außenaufnahmen sowie das Treppenhaus und die Tür wurden im Darmstädter Stadtschloss gedreht. Die Aufnahmen im Lokal selbst entstanden im Gewölbekeller des „Vieth-Hauses“ in Darmstadt.

 

 

Da die dortige Einrichtung nicht zu den Szenen passte, wurde das Lokal komplett neu mit Requisiten ausgestattet. Die Stühle wanderten nach dem Ende der Dreharbeiten zurück in den Fundus von Studio Hamburg und waren anschließend in unzähligen weiteren Fernsehproduktionen zu sehen.


Vogelbild aus dem L'Auberge

 

 

Dieses kleine, mit einem goldenen Rahmen versehene Bild eines exotischen Vogels hing ab der 4. Staffel an prominenter Stelle im Eingangsbereich des L'Auberges. 

 

Übrigens lagen die Wohnungen von Vera und das L'Auberge in Wahrheit nicht wirklich nebeneinander, sondern wurden in zwei verschiedenen Studios gedreht. 

 

Aufgebaut war in einem Studio des Studio Hamburg Komplexes Veras Wohnung, das Treppenhaus, sowie die anderen Wohnungen der Alten Mühle. Das L'Auberge wiederum war in einem anderen Studio verbaut. Die Sets wurden parallel auf und abgebaut, je nachdem wo gedreht wurde. So gab es tatsächlich immer nur einen sehr begrenzten Zeitraum, in dem Wohnungen und L'Auberge gleichzeitig aufgebaut waren. 


 

 

Blazer Vera Drombusch

 

 

Dieser in unterschiedlichen Blautönen gestreifte Blazer trägt Vera Drombusch in der ersten und dritten Staffel. So ist er beispielsweise in den Folgen 3, 6 und 20 zu sehen. 

 

In der Folge 20 "Wiener Liebe" trägt Vera ihn auch bei ihrem Aufenthalt im Römischen Kaiser in Wien. 

 

Wie so viele der Outfits von Vera Drombusch kaufte sich Witta Pohl dieses Outfit der Produktion ab und trug es auch gerne im Privatleben zu passenden Gelegenheiten. 

 


 

Silberner Kerzenständer aus der Wohnung von Vera Drombusch und dem Maxim

 

 

Dieser wunderschöne, versilberte Kerzenständer kam mehrfach bei den Drombuschs zum Einsatz: So war er beispielsweise in in der 4. Staffel auf dem Tresen des Maxims zu sehen. In der 5. Staffel steht er auf einem der Wohnzimmertische von Vera Drombusch.

 

Nach vielen Jahren in einem inzwischen aufgelösten Fundus war das schöne Stück leider in keinem guten Zustand. Ich habe ihn daher von einem professionellen Goldschmied reinigen und aufarbeiten lassen. Nun erstrahlt er wieder im alten Glanz. 

 

Es gab mehrere Kerzenleuchter die in der Serie zum Einsatz kamen. 2 weitere Exemplare befinden sich in Händen von großen Drombuschs-Fans. 


Pferdebild aus dem Gästezimmer

Wohnung Vera Drombusch

 

 

Dieses markante Bild von mehreren Pferden auf einer Weide hing ab der 3. Staffel im Gästezimmer in der "Alten Mühle" an markanter Stelle über dem Bett. 

 

Die Filmarchitekten legten großen Wert drauf, dass einprägsame Requisiten wie dieses Bild, immer wieder an gleicher Stellen über alle Staffeln hinweg zu sehen waren. 


 Stich Weltkarte 

 

Dieser 40 x 45 cm große Stich im vergoldeten Mahagonirahmen war quasi in jeder großen Serie 80er und 90er Jahre zu sehen. 

 

Bei den Drombuschs hing er beispielsweise im Büro von Dr. Martin Sanders im Darmstädter Echo, später dann in der 5. Staffel im Eingangsbereich der "Alten Mühle".

 

Außerdem hing das Bild während der kompletten Serie im Ärztezimmer der "Schwarzwaldklink". 

 

Viele Jahrzehnte in einem großen Fundus hatten dem Bild aber nicht gut getan. Der Rahmen war schwer beschädigt und musste mühevoll restauriert werden. 



Kostüm Vera Drombusch

 

 

 

Dieses eindrucksvolle Kostüm trägt Vera Drombusch zu ihrem 60igsten Geburtstag in der Folge "Die Stärke der Schwachen". 

 

Es stammt von der ehemaligen Luxus-Modemarke "Miss Clementino" und hat die Kleidergröße 38. 

 

Auch dieses Outfit kaufte Witta Pohl nach dem Ende der Dreharbeiten der Produktionsgesellschaft ab. 

 

Witta trug es gerne und oft zu passenden Anlässen im TV und bei öffentlichen Auftritten aber auch immer wieder gerne und oft im Privatleben.   


Bild aus dem Wohnzimmer

von Vera Drombusch

 

 

Dieses 90 x 90 cm große Bild, welches in der Serie ab der 13. Folge über dem Kamin im Wohnzimmer von Vera Drombusch hing, trägt den Titel "Farbige Stoffballen". Es stammt aus den 70er Jahren und war ab Beginn der 3. Staffel in jeder Folge der Drombuschs zu sehen.

 

Es ist zweifelsohne eines der bekanntesten und einprägsamsten Requisiten der ganzen Serie.